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Landwirtschaft

Für landwirtschaftliche Gebäude ist das Einbinden einer Blitzschutzanlage (fast) immer verpflichtend. Die jeweiligen Bestimmungen können je nach OIB-Richtlinien des jeweiligen Bundeslandes unterschiedlich sein. Aufgrund der besonderen Brandgefahr durch die Lagerung von Heu oder Stroh ist es besonders wichtig, keinesfalls auf einen ordnungsgemäßen Blitzschutz zu verzichten!

Besonders gefährdet sind bei Blitzschlägen außerdem auch Tiere im Standbereich, durch die Gefahr von Spannungsverschleppungen. Zudem können ungünstige Einflüsse wie Staub, Feuchtigkeit und chemische Dämpfe bei Blitzentladungen auf die elektrischen Betriebsmittel einwirken und sie beschädigen. Bei jährlich etwa 280.000 gemessenen Blitzen in Österreich ein erhebliches Risiko!

Unser Tipp icon3

Planen Sie am besten gleich beim Neubau von
Stallungen eine angemessene Erdungsanlage ein. Eine nachträgliche Erdung ist in der Regel mit mehr Aufwand und dadurch auch höheren Kosten verbunden.

Fragen Sie auch bei Ihrer Brandversicherung nach, ob eine Förderung ausbezahlt werden kann. Manche Versicherungen fördern eine Neuerrichtung der Blitzschutzanlage!

 

Prüfintervalle icon3

Bei Landwirtschaften sollte alle 5 Jahre eine
ordnungsgemäße Überprüfung der Blitzschutzanlage durchgeführt werden.